24/10/2018

FAQ für neue Eltern

Wie kann ich mein Kind anmelden?
Sie können sich während der Öffnungszeiten unserer Kita gerne ein Anmeldeformular abholen. Dieses lassen Sie uns dann ausgefüllt wieder zukommen. Die Anmeldung wird dann für das dem entsprechenden Aufnahmejahr abgeheftet. Ca. ein Jahr bevor die Kindergartenplätze für das Sie relevante Jahr vergeben werden, melden wir uns telefonisch bei Ihnen, um zu erfragen, ob noch Interesse an diesem Platz besteht.

Kann mein Kind auch im laufenden Kindergartenjahr angenommen werden?
Vom Prinzip ja, wenn unterjährig ein Platz (wegen Umzug etc.) frei wird. Jedoch passiert dies äußerst selten.

Wie erfahre ich, dass mein Kind angenommen wurde?
Ist Ihr Kind angenommen, erhalten Sie vom Kindergarten eine schriftliche Zusage.

Erst wenn der Betreuungsvertrag von Ihrer Seite und vom Vorstand des Kindergartens unterzeichnet wurde und die beantragten Plätze von der Jugendhilfeplanung bewilligt wurden, wird der Vertrag rechtskräftig.

Kann die Kita besichtigt werden?
Im laufenden Betrieb der Kita finden keine Besichtigungen der Einrichtung statt, da es den Tagesablauf der Gruppen sehr stört.

I.d.R. wird ein Tag der offenen Tür angeboten. Dieser ist meist im September terminiert. Bitte schauen Sie auf unserer website bzw. auf der Seite des Jugendamtes der Stadt Wuppertal nach, wann dieser stattfindet. Erfahrungsgemäß wird der Termin im Juli/August vom Jugendamt bekannt gegeben.

Unsere Eltern werden über den Tag der offenen Tür informiert und können so die Entscheidung treffen, ob ihr Kind an diesem Tag (i.d.R. von14.00-16.30 Uhr) die Einrichtung besucht oder sie Ihr Kind früher abholen.

An diesem Tag können Sie sich gerne unsere Kita anschauen. Wir berichten über das hier gelebte Konzept und selbstverständlich stehen wir Ihnen für aufkommende Fragen zur Verfügung.

Der Elternrat bietet an diesem Tag auch ein Elterncafé an, sodass Sie auch in Kontakt mit anderen Eltern kommen können.

An diesem Tag können Sie Ihr Kind selbstverständlich auch anmelden.

Wie sind die Betreuungszeiten?
Die Öffnungszeiten der Einrichtung umfassen derzeit folgende Zeiträume:

  • Montag bis Donnerstag:     7:00 Uhr bis 16:30 Uhr
  • Freitag:bis Donnerstag:      7:00 Uhr bis 14:00 Uhr

An gesetzlichen Feiertagen und Wochenenden bleibt die Einrichtung geschlossen.

Wann hat die Kita geschlossen?
Die Kernschließungszeiten sind drei Wochen in den Sommerferien (NRW), sowie die Zeit zwischen Heiligabend und Neujahr. Die Verteilung einiger variabler Schließungstage wird jeweils zu Beginn des Kalenderjahres bekanntgegeben.

Die Einrichtung hält eine Schließungszeit von maximal 30 Tagen pro Kindergartenjahr ein.

Eine vorübergehende Schließung kann auch aus anderen Gründen, z. B. wegen ansteckender Krankheiten oder dem Ausfall von pädagogischen MitarbeiterInnen, erfolgen.

Welche Kosten entstehen?
Neben den Elternbeiträgen, die vom Träger der öffentlichen Jugendhilfe, bzw. dem Jugendamt der Gemeinde erhoben werden und sich nach der Höhe des Jahresbruttoeinkommens richten, verpflichten sich die Erziehungsberechtigten darüber hinaus zur Zahlung eines monatlichen Kostenbeitrages an den Trägerverein. Die Höhe dieses Kostenbeitrages, der den Eigenanteil des Trägervereins an den Kosten der Einrichtung abzudecken hat, wird von der Mitgliederversammlung entsprechend dem jährlichen Haushaltsentwurf festgesetzt. Der Kostenbeitrag besteht derzeit aus den folgenden Komponenten:

  • Trägeranteil (einschl. Eurythmie und Beitrag für die Vereinigung der Waldorfkindergärten): 40,00 €
  • Verpflegungsbeitrag Mittagessen: 59,00 €
  • Verpflegungsbeitrag Frühstück und Nachmittagsimbiss: 8,00 €

(Stand.2018)

Was bedeutet Elterninitiative?
Ein gemeinsames Miteinander ist uns wichtig! Es schafft Vertrauen so wie eine positive Gemeinschaft.

Für die erfolgreiche und fruchtbare Gestaltung aller anfallenden Arbeiten ist das Engagement der Eltern eine Grundvoraussetzung. Die Arbeit der Eltern unterstützt dabei u.a. die Arbeit des Kollegiums.

Die Eltern haben die Möglichkeit intensiv am Kindergartengeschehen teilzunehmen. Zu nennen wären hier: Hospitationen, Mithilfe bei Festen und besonderen Aktionen u.v.m.

Dabei kann sich jedes Elternhaus nach seinen Fähigkeiten einbringen.

Die folgenden Gremien werden von Eltern besetzt:

  • Vorstand (§6 KiBiz)
  • Elternbeirat (§9a KiBiz)
  • Rat der Tageseinrichtung (§9a KiBiz)

Elternmitarbeit

  • Raumpflege und Putzen der Gruppenräume
  • Gartenpflege (Rasenmähen und Beetpflege)
  • Reparaturen
  • Renovierung
  • Planung und Durchführung von Festen und Basaren
  • Vorstandsarbeit
  • Elternbeirat
  • Gemeinschaftliche Putz- und Gartentage

Es ist für unseren Kindergartenalltag absolut notwendig, dass sich jedes Elternhaus seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten entsprechend in das Geschehen mit einbringt. Deshalb gibt es die sogenannten Elternpflichtstunden. Die Anzahl dieser Stunden wird auf der ersten Mitgliederversammlung im neuen Kindergartenjahr festgelegt. Sie beträgt zzt. 30 Stunden pro Kind (bei alleinerziehenden Elternteilen derzeit 15). Für jedes weitere Geschwisterkind kommen 15 Elternpflichtstunden hinzu. In einem Kindergartenjahr nicht abgeleistete Elternpflichtstunden werden mit einem Abgeltungsbetrag von derzeit 12,50 € pro Stunde eingefordert.

Diese Mitarbeit ist nicht nur lästige Pflicht, sondern kann durchaus auch Spaß machen, wie die Erfahrung der letzten Jahre zeigt.

Wie viele Kinder besuchen den Kindergarten?
Der Integrative Waldorfkindergarten e.V. ist eine Tageseinrichtung für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. Die insgesamt 40 Plätze werden auf zwei Gruppen, die“ Bienen“ und die „Spatzen“, verteilt. Bislang wurden zehn Plätze von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf belegt, so dass sich eine Gruppenstruktur von zehn Regelplätzen und fünf inklusiven Plätzen ergab.

Wie verläuft die Eingewöhnung?
Eine gute Betreuung des Kindes basiert auf der verlässlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Eltern und Fachkräften. Gegenseitige Wertschätzung und Rollenbewusstsein sowie Entwicklung eines gemeinsamen Bildungsverständnisses bilden die Grundlage für unsere Erziehungspartnerschaft.

In einem ausführlichen Erstgespräch vor der Aufnahme des Kindes informieren sich die Fachkräfte über das Lebensumfeld der Familie, lernen die Eltern und das Kind kennen.

Die Fachkräfte informieren die Eltern über das individuelle Eingewöhnungskonzept der Einrichtung. In enger Absprache mit den Eltern wird die Eingewöhnungsphase des Kindes individuell entwickelt, sodass das Wohlbefinden des Kindes jederzeit Berücksichtigung findet und vertrauensvolle Bindung aufgebaut werden kann.

Die Aufnahme des Kindes, also der Übergang von Tagesmutter, U3 Kindergarten oder aus dem häuslichen Bereich stellt eine sensible Phasen und wird mit den Eltern besprochen und der Prozess des Übergangs gemeinsam gestaltet.

Den pädagogischen Fachkräften ist bewusst, dass sich die Familie des Kindes in einer Übergangsphase befindet, in der gewohnte Strukturen verändert werden und ambivalente Gefühle bei den Eltern Verständnis und Empathie erfordern.

Ein täglicher informeller Austausch stärkt die Verantwortlichkeit der Eltern und das Vertrauen der Zusammenarbeit mit den ErzieherInnen.

Jederzeit können ausführliche Entwicklungsgespräche vereinbart werden.

Wie häufig gibt es Entwicklungsgespräche?
Mindestens einmal pro Kindergartenjahr findet ein ausführliches Entwicklungsgespräch statt (§9 KiBiz NRW).

Welche Angebote gibt es für Vorschulkinder?
In ihrem letzten Kindergartenjahr übernehmen die Kinder nun in unserem Kindergartenalltag einige Aufgaben:

  • Tischdecken
  • Stuhlkreis stellen
  • Pflanzen versorgen
  • Gruppe fegen
  • jüngeren bzw. hilfebedürftigen Kindern Unterstützung geben, z.B.
    • Reißverschluss schließen
    • Schuhe anziehen
    • und vieles mehr

 

Zudem erleben unsere Großen in ihrem letzten Kindergartenjahr einige Projekte

  • Von der Wolle bis zum Kissen
  • Ich webe eine Tasche
  • Die kleinen Forscher
  • Das Teddyhospital
  • Ein Theaterbesuch
  • Der Vorschulkinderausflug
  • Besuch des Zahnprophylaxezentrums
  • Verkehrserziehung für Vorschulkinder

Welche Kleidung wird empfohlen?
In den Gruppenräumen werden feste Hausschuhe (möglichst keine Crogs, Birkenstockschuhe, Empfehlung der BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege)) getragen, die mit Namen versehen auch im Kindergarten bleiben sollen.

Die Kleidung sollte bequem und den Witterungsverhältnissen entsprechend sein und auch schmutzig werden dürfen. Regenjacke, Regenhose und Gummistiefel für die Kinder sollen im Kindergarten verbleiben.

Für den Sommer brauchen die Kinder einen Sonnenhut oder eine Kappe. In der kalten Jahreszeit werden Mützen, Schals und Handschuhe benötigt.

Wichtig: Wir gehen bei jedem Wetter raus!!!

Wer kocht?
Wir beschäftigen zwei Köchinnen, die jeden Tag frisch für uns kochen. Fast alle Lebensmittel, die wir verwenden sind aus kontrolliertem, biologischem Anbau. Zum großen Teil beliefert uns ein örtlicher Bioladen mit saisonalen Obst und Gemüse.

Gibt es eine Spielgruppe?
Es gibt eine private integrative Spielgruppe. Sie wird von einer ehemaligen Mutter organisiert. Sie findet mittwochs von 16.30-17.30 Uhr statt und erhebt einen Unkostenbeitrag von 5,00€.

Kontakt über Frau Dhaouadi: +49 (0)152 5425 85 35